Wissenswertes zum Hören

Hören neu erleben!

Warum kann ich nicht mehr richtig hören?

Ein Hörverlust zieht oft vielschichtige Konsequenzen nach sich. Viele Facetten des Lebens werden kontinuierlich schwieriger: Insbesondere Gespräche mit geliebten Menschen, Besprechungen, Telefonieren und Fernsehen können zu großen Herausforderungen werden. In vielen Fällen führt das dazu, dass sich Betroffene  zurückziehen und sozial isolieren. Die Lebensqualität lässt spürbar nach. Weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen können die Folge sein.

Diese Seite soll Ihnen helfen die Zusammenhänge zu verstehen. Dazu werden im Folgenden einige Grundlagen erläutert.

So nehmen wir Geräusche wahr:

Das Zusammenspiel vieler Komponenten

 

(Bitte fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Begriffe)

äußeres Ohr

Mittelohr

Innenohr

Lebensqualität steigern

Hörsysteme bringen Ihnen Lebensfreude und Lebensqualität zurück. Studien zeigen, dass sich eine Hörminderung negativ im Alltag auswirkt: Mehr als die Hälfte der untersuchten Menschen ohne Hörsystem behaupten darüber hinaus, eine gewisse Einsamkeit und somit eine deutlich gesunkene Lebensqualität zu empfinden.

Gut angepasste Hörsysteme können Ihre Lebensqualität nachweislich positiv beeinflussen. Das tägliche Tragen eines Hörsystems kann Ihnen bereits nach wenigen Monaten spürbar Freude am Leben zurückbringen.

 

 

Überzeugende Argumente

Hörsysteme lassen Sie wieder am Leben teilnehmen.

Moderne Hörsysteme sind klein und lassen sich bequem tragen. Sie werden speziell an Ihre Ohren angepasst und sind dank neuester Technologie extrem leicht.

Durch ein Hörsystem gewinnen Sie Ihre Unabhängigkeit zurück. Häufiges Nachfragen und Missverständnisse gehören der Vergangenheit an.

Ein gut angepasstes und auf Ihre Bedürfnisse eingestelltes Hörsystem funktioniert und lässt Sie in keiner Situation im Stich.

Es gibt Geräte mit guter Qualität für jedes Budget. Informieren Sie sich bei Ihrem Hörgeräteakustiker oder bei Ihrer Krankenversicherung über die Leistungen und Unterstützung vor Ort.

 

 

Fakten und Zahlen

Etwa 800 Millionen Menschen weltweit sind von einem Hörverlust betroffen. Es wird geschätzt (WHO), dass diese Zahl bis zum Jahr 2015 auf 1,1 Milliarden anwächst – also etwa auf 16% der Bevölkerung.

Nur etwa ein Drittel aller Menschen mit Hörminderung sind im Rentenalter. Die Mehrheit ist im Schul- oder Arbeitsalter.

Studien haben ebenfalls ergeben, dass nur eine von fünf Personen, die von einem Hörsystem profitieren würden, tatsächlich auch ein solches nutzt. Durchschnittlich warten Menschen mit Hörminderung beinahe 10 Jahre, bis sie etwas dagegen unternehmen.

Das Ergebnis verschiedener Studien zeigt, dass ca. 65% der Menschen mit Hörminderung einen leichten, 30% einen mittleren und 5% einen starken oder hochgradigen Hörverlust haben.

Die von einem Hörverlust betroffenen werden immer jünger, was in erster Linie auf übermäßigen Lärm und zu lauten Musikgenuss zurückzuführen ist.

So funktioniert das Hören

 

In diesem kurzen Film erfahren Sie, wie das Ohr Töne aufnimmt, weiterleitet und zu Impulsen wandelt, die das Gehirn verarbeiten kann.

Hörverlust verstehen

 

Ursachen im äußeren Ohr

Ohrenschmalzpfropfen und Infektionen des Gehörganges gehören zu den typischen Problemen des äußeren Ohres. Diese können in der Regel sehr leicht behoben werden. Allerdings ist schnelles Handeln wichtig, um eine Schädigung des Gehörs zu vermeiden.

 

Ursachen im Mittelohr

Entzündungen, Perforationen des Trommelfells und die Otosklerose – eine Verkalkung, welche die Beweglichkeit der Gehörknöchelchen beeinträchtigt – beeinflussen die Mittelohrfunktion am häufigsten. Die meisten Störungen im äußeren und mittleren Ohr können medikamentös oder operativ behoben werden. Ist dies nicht möglich, kann eine bleibende Hörminderung in den meisten Fällen erfolgreich durch ein Hörsystem ausgeglichen werden.

 

Ursachen im Innenohr

Die Mehrzahl der Hörprobleme betrifft das Innenohr. Der natürliche Alterungsprozess ist die häufigste Ursache. Aber auch starke Lärmeinwirkungen, sowie die Einnahme von Medikamenten, die sich auf das Ohr schädlich auswirken, können das Hörvermögen beeinträchtigen. Durch derartige Einflüsse werden die feinen Haarsinneszellen beschädigt und die Weiterleitung der Signale an die Hörnerven beeinträchtigt. In der Regel können Innenohrschwerhörigkeiten nicht medizinisch behandelt werden. Hörprobleme dieser Art können jedoch meist durch Hörsysteme korrigiert werden.

Hörminderungen, verursacht durch eine Störung des äußeren oder des mittleren Ohres, werden Schallleitungsschwerhörigkeit genannt. Schädigungen des Innenohres werden hingegen als Schallempfindungsschwerhörigkeit bezeichnet. Liegen beide Arten zugleich vor, wird dies als kombinierte Schwerhörigkeit bezeichnet.

 

Soziale Folgen

Untersuchungen zeigen, dass Personen mit Hörverlust, die keine Hörgeräte benutzten, im Vergleich zu den Hörgeräte-Trägern stärker unter Beschwerden wie Traurigkeit, Angst und Beunruhigung leiden. Sie vermindern ihre soziale Aktivität, werden emotional instabil und haben Konzentrationsprobleme.

Im Gegenzug zeigen Studien, dass die Lebensqualität der meisten Hörgeräte-Träger seit dem Verwenden ihres Hörsystems deutlich steigt. Sie pflegen bessere Beziehungen innerhalb der Familie, haben ein höheres Selbstwertgefühl und verspüren größere Unabhängigkeit und Sicherheit.

 

Körperliche Konsequenzen

Wird ein Hörverlust nicht korrigiert, können körperliche Probleme wie Müdigkeit oder Erschöpfung, Kopf- und Muskelschmerzen, Schwindelgefühl, Stress und erhöhter Blutdruck, Ess- und Schlafstörungen sowie Magenprobleme auftreten.

Die beschriebenen Symptome ergeben sich nicht zwangsläufig aus einem unkorrigierten Hörverlust, werden jedoch häufig beobachtet. Falls Sie selbst einen Hörverlust haben und einige der oben beschriebenen Symptome wieder erkennen, sollten Sie Kontakt zu Ihrem Hals-Nasen-Ohrenarzt aufnehmen.

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